Sweet Saturday: Palatschinken

Nach ein paar Jahren in Wien ist mir klar: die Österreicher sind die Meister der süßen Hauptspeisen. Ich habe es trotzdem gewagt, das klassische Palatschinkenrezept* mal abzuwandeln und die Vollkorn-Variante zum Frühstück zu essen:



Zimtsterne

Eine Adventstradition im Hause wiewerdenwirsatt: Ich stelle die gesamte Küche auf den Kopf auf der Suche nach dem ultimativen Zimtsternrezept, dass ich ca. 2004 mal auf einem Zettel notiert habe. Ich schreibe das hier also hauptsächlich für mich selbst, für etwas weniger Stress in der nächsten Weihnachtszeit:



Pogaca

Türkei Vegetarisch hat sich aufgrund seiner Alltagstauglichkeit zu einem meiner liebsten Kochbücher entwickelt. Ich habe das Gefühl, die türkische Küche wird hierzulande noch stark unterschätzt. Diese feinen Teigtaschen zum Beispiel (und dabei haben sie eh fast einen österreichischen Namen):



Abenteuer Biokistl Teil 1: Mangold-Linsengemüse

Heute früh stand das erste Biokistl vor der Tür. Inhalt: Mangold, Stangensellerie, Radicchio, Karotten, Gurken, Äpfel, Schalotten, rote Rüben, schwarzer Rettich, Zitronen und Ingwer. Mangold sollte möglichst frisch verarbeitet werden, also sollte er heute mein Abendessen werden:



Türkei Vegetarisch

Bei meiner Rückkehr aus dem Urlaub fand ich im Briefkasten einen Zettel mit der Nachricht, dass ich mir ein Paket abholen könnte. Also flitzte ich schnell zur Post (nein, nicht zur Post. Pakete darf ich neuerdings im Supermarkt um die Ecke abholen, was eh super ist, wegen der Öffnungszeiten und weil er viel näher dran ist), kaum dass die Koffer oben und die Pflanzen auf der Dachterrasse inspiziert waren. Ich hatte nämlich eine Vermutung, was da auf mich warten würde.



Sweet Saturday: Stachelbeer-Johannisbeer-Baiser

Ein paar Stachel- und Johannisbeeren gibt’s noch - also schnell diesen perfekten Kuchen backen! Ich habe dafür die mini-Stachelbeeren verwendet, die uns freundlicherweise von den Amseln übrig gelassen wurden und brauchte dann noch ein paar Ribiseln - nur Stachelbeeren oder nur Ribisel gehen sicher auch, wenn mehr Sträucher / weniger gefräßige Amseln vorhanden.



Sonntagslinks vol. 11

Auf der Terrasse wächst jetzt ein (noch) winziger Kürbis und hier gibt’s neuen Lesestoff.



Sweet Saturday: Rhabarberstreusel

Klassisches Streuselkuchenrezept von Mama, gefüllt mit frühlingshafter Füllung.



Sweet Saturday: Tropischer Topfen-Bananen-Auflauf

Geht als süße Hauptspeise oder als Dessert oder als Frühstück. Wann immer uns Sehnsucht nach den Tropen befällt…



Bärlauchpesto

Frühling! Wenn’s im März im Wienerwald knoblauchartig zu riechen beginnt, ist der Winter endlich vorüber. Und weil der ganze Wienerwald dann voll von Bärlauch ist, können wir uns ruhig ein paar Blättchen pflücken. Aber bitte dabei darauf achten, dass nur die Blätter gepflückt und keine Zwiebeln ausgerissen werden, das täte dem Bärlauch nicht gut, und auch darauf achten, dass nur Bärlauch und nicht etwa Maiglöckchen (ziemlich giftig) oder gar Herbszeitlose (tödlich giftig) im Sackerl landen, das täte uns nicht gut. Wer sich nicht sicher ist, kauft den Bärlauch besser im Supermarkt.



Update: Orangen- statt Zitronentarte

Zur Zeit haben die sizilianischen Tarocco-Orangen Saison, eine der tollsten Orangen-Sorten überhaupt, und die kommen hier sogar in Bio-Qualität mit unbehandelter Schale an. Da liegt es doch nahe, statt der Zitronen- mal eine Orangentarte zu backen.



Sweet Saturday: Schokoladenkuchen

So, jetzt: Frühjahrsputz mit Schokokuchen! Wie? Alle Weihnachtsreste in diesem (völlig unweihnachtlichen) Kastenkuchen verbacken, aufessen (lassen) und Platz für Neues schaffen. Bei mir lagen jedenfalls noch diverse halb gegessene Adventskalender, angefangen Tafeln und, ahem, ein Osterhase herum. Außerdem ein Rest Haselnüsse, die sich irgendwie erfolgreich davor gedrückt hatten, zu Weihnachtsplätzchen verarbeitet zu werden. Das muss alles mal weg:



Das Sauerteig-Experiment

Wer schon ein paar Brote gebacken hat, möchte irgendwann auch den Sauerteig selbst machen. In einem schwedischen Kochbuch* fand ich ein Sauerteigrezept, das vielversprechend aussah. Soll heißen, die Teigzubereitung würde zwar einige Tage dauern, aber nur wenig Aktivität meinerseits verlangen. Ich passte die Menge etwas an (ein Schraubglas mit 2 l Fassungsvermögen hab ich nicht, und ich wollte auch nicht Sauerteig für 5 kg Brote vorbereiten), in der Hoffnung, dass es trotzdem funktionieren würde.



Sonntagslinks vol. 10

Die Winterpause ist vorbei, wiewerdenwirsatt startet ins neue Jahr:



Merry Christmas

Wiewerdenwirsatt wünscht allen ein frohes Fest und meldet sich nach den Feiertagen mit neuen Rezepten zurück.



Sonntagslinks vol. 9

Lesestoff für den dritten Advent.



Sonntagslinks vol. 8

Hier kommt die Leseliste für den zweiten Advent:



Sonntagslinks vol. 7

Schon wieder Sonntag - heute eine kompakte Auswahl an Lesestoff:



Sweet Saturday: Pumpkin Pie

Wer, so wie ich, immer noch nicht genug Kürbis bekommen hat, kann zur Abwechslung auch mal ein süßes Kürbisrezept probieren.



Rote-Bete-Eintopf mit Feta und Kresse

Schon wieder ein Rote-Bete-Eintopf? You bet! Diesmal die bodenständige Variante. Feta und Kresse gehören unbedingt dazu.



Sonntagslinks vol. 6

Diesmal kann ich wirklich nicht mit unterhaltsamer Sonntagslektüre aufwarten, aber: alles, was ich für heute gesammelt habe, macht deutlich, dass Nachhaltigkeit in der Lebensmittelproduktion nicht einfach so ein Modebegriff ist, sondern eine Notwendigkeit - wenn wir uns nicht von unserem Gewissen den Appetit verderben lassen möchten.



Apfelmus

Unverzichtbar zu Reibekuchen und auch gut zu vielen anderen Gelegenheiten. Hält mindestens ein Jahr (von mir getestet), wenn es nicht vorher aufgegessen wird.



Sweet Saturday: Hefezopf

Hefezopf geht immer. Und ganz einfach. Ihr dürft auch Striezel zu ihm sagen.



Bunte Reibekuchen

Vom #twitcook10 kam ich ja nicht nur mit einem Kürbis, sondern auch mit einer Auswahl an Erdäpfelraritäten zurück - die Sorte Blue Salad hatte es mir besonders angetan und ich wollte daraus ein Gericht zubereiten, bei dem die dunkelviolette Farbe gut zur Geltung kommt. Da dachte ich mir, dass ich meinem Lieblingsgericht aus Kindertagen mal einen frischen Anstrich verpassen könnte. (Und weil es eben mein Lieblingsgericht aus Kindertagen ist, heißt es bei mir Reibekuchen, so heißt es dort, wo ich aufgewachsen bin, und so gehört’s.)



Sonntagslinks vol. 5

Letze Woche mussten die Sonntagslinks ausfallen, weil sich yours truly strudelessend in Sopron herumgetrieben hat, dafür gibt es heute eine größere Portion.



Kürbiscurry

Ich war am Donnerstag beim #twitcook10: von diesem äußerst gelungenen Abend, an dem ich viele interessante Menschen kennengelernt, viel getwittert und viel Kürbis und viele Kartoffeln in allen Varianten gegessen habe, kam ich mit weiteren 1,5 kg Kartoffeln und einem schönen Kürbis heim. Eine gute Gelegenheit (nach einem Tag Kürbispause), endlich das mauritische Kürbiscurry vom Urban Rajah zu probieren.



Fenchelsalat mit Orangen

Vor gut einer Woche fand eine Fenchelknolle aus einem Brandenburger Biomarkt auf recht verschlungenen Pfaden in das Gemüsefach meines Wiener Kühlschranks. Da blieb sie dann erst einmal liegen. Sie sollte sich aber nicht umsonst auf den weiten Weg gemacht haben, und heute durfte sie endlich die Hauptrolle in diesem superfeinen Salat spielen. Das Rezept stammt von smitten kitchen, ich habe allerdings ein paar Änderungen bei den Zutaten vorgenommen.



Sweet Saturday: Birnen in Weißwein mit Kardamom nach Ottolenghi

Neulich war Feiertag, und vor lauter Freude darüber, dass sich ein Freund zum Kochen eingeladen hatte, hatte ich vergessen, dass ich mir wenigstens noch eine Nachspeise hätte überlegen sollen. Aber bevor ich den halben Tag mit allen anderen Feiertagsvergessern in einem der raren geöffneten Supermärkte verbringe, schaue ich doch lieber, was sich aus den vorhandenen Zutaten herstellen lässt. Ausgerechnet in “Jerusalem” von Yotam Ottolenghi, dem Spezialisten der obskuren Gewürze und Spezialzutaten wurde ich fündig.



Sonntagslinks vol. 4

Schon wieder Sonntag! Hier die neue Folge:



Fenchel mit Orangensaft und Hirse

Wenn es irgendwo irgendwelche interessanten Körner gibt, vielleicht sogar noch aus regionalem Bio-Anbau, muss ich die ja unbedingt haben (my guilty pleasure?). Die kann man super auf Vorrat kaufen, irgendwas fällt mir bestimmt dazu ein. Nun ja, dieses Packerl Hirse lag jetzt schon eine Weile ganz unten in der Vorratskiste, was also damit tun? Erster Versuch: Beilage zu einem bunten Haufen Vitamine (im Bild).



Sonntagslinks vol. 3

Eine neue Folge Sonntagslinks, mit der schlechten Nachricht zuerst. Heute evtl. besser mit einer Tasse Kaffee zu lesen:

Die letzten Tomaten und Paprika von der Terrasse, jetzt ist der Herbst wirklich da.


Sweet Saturday: Feigentarte

Der krönende Abschluss zum Ende der Feigensaison.



Quiche mit Wurzelgemüse und Speck

Ich finde, Quiches sind perfekt dazu geeignet, Gäste zu bewirten: alles kann in Ruhe vorbereitet werden, und die letzte halben Stunde, bevor die Gäste eintreffen, kann man prima damit verbringen, hektisch herumzurennen und so zu tun, als würde man die Wohnung aufräumen… Hier kommt ein Rezept für Herbstgäste:



Salat mit Kürbis und Ziegenkäse

Je nach Portionsgröße taugt dieser Salat als kleine Vorspeise oder ordentlicher Snack. Die angegebenen Mengen haben bei uns für ein leichtes Mittagessen für zwei Leute gereicht.



Sonntagslinks vol. 2

Der Spätsommer gibt noch nicht auf, der Herbst kann sich aber auch schon ab und an durchsetzen und auf dem Markt gibt es Feigen und Khakis. Hier kommt der sonntägliche Lesestoff:



Sweet Saturday: Zitronentarte

Wenn ich meine Freunde frage, was sie sich als Nachspeise wünschen, dann backe ich am Ende meistens diese Tarte.



Scharfer Rote-Bete-Eintopf mit karamellisierten Birnen

Überlegungen in der Küche an einem grauen, trüben Herbsttag: Wir brauchen möglichst schnell etwas Farbe, am besten pink, Schärfe, am besten Curry, und dazu irgendwas möglichst verrücktes, also süße Birnen in einem scharfen, pinken Eintopf. Et voilà:



Roggen-Dinkel-Vollkornbrot

Auch wenn sie bei der Zeit neulich herausgefunden haben wollen, dass Brotbacken zu den Lieblingsbeschäftigungen meiner 30-something-Generation gehört, bin ich mir da nicht so sicher. Außer mir macht das keiner, den ich kenne. Weil keiner so genau weiß, wie das geht, aber jeder vermutet, dass es ziemlich viel Zeit kostet. Das pappige Industriebrot will dann aber auch niemand essen. Und in Wien bekommt man durchaus auch richtig gutes Brot, allerdings muss man einigermaßen vermögend sein, wenn man das regelmäßig und vielleicht auch mit was drauf essen möchte. Vor ein paar Monaten hat es mir jedenfalls gereicht. Ich habe ein paar Rezepte zusammengesucht und das Brotbacken einfach mal selbst ausprobiert. Mit folgendem Ergebnis: So zeitraubend ist das gar nicht, es dauert zwar lange, bis die Brote fertig sind, aber die meiste Zeit kommt so ein Brotteig sehr gut alleine klar. Meine ersten Brote sind nicht besonders hübsch geworden und haben mich schon irgendwie an diese eine Szene aus “about a boy” erinnert, aber ich habe unverdrossen weitergemacht und kann inzwischen einige brauchbare Ergebnisse vorweisen (es kamen keine Enten zu Schaden).



Sonntagslinks vol. 1

Ab sofort gibt es hier eine neue Kategorie: jeden Sonntag möchte ich eine Sammlung von Artikeln und Blogbeiträgen zusammenstellen, die mir in der vorangegangenen Woche aufgefallen sind.



Kürbisrisotto

Die Kürbiszeit hat schon angefangen, schöne Pilze gibt es auch, und die Risottozubereitung ist gar nicht so umständlich, wie ich immer dachte:



Zwetschkenfleck

Zwetschkenfleck (im Süden) oder Pflaumenkuchen (im Norden) ist immer eine prima Idee, wenn man die letzten warmen Nachmittage draußen in Gesellschaft von ein paar Wespen verbringen möchte. Meine Variante mit Vollkornmehl und wenig Zucker ist für einen Kuchen fast schon zu gesund:



Pizza mit Zucchini, Tomaten und Saibling

Sommerpizza. Wusstet ihr, wie schwierig es ist, Pizza zu fotografieren?



Rhabarber-Crumble

Ein schnelles Dessert oder auch mal ein Spezial-Sonntagsfrühstück. Ebenso perfekt zum Fünf-Uhr-Tee. Wann auch immer: sauer macht lustig.



Pfirsichzucker

Inspiriert durch das großartige “Von der Schale bis zum Kern”* von Bernadette Wörndl wollte ich die übrig gebliebenen Pfirsichschalen nicht wegwerfen.



Pfirsich-Cheesecake

Cheesecake ist super, Cheesecake mit Pfirsich könnte er noch etwas superer sein, habe ich mir gedacht. Also ging ich in die Küche, wo sowieso gerade ein paar Pfirsiche darauf warteten, gegessen zu werden. Hier kommt das Ergebnis:



Kanelbullar

Ein traditionelles schwedisches Gebäck, das auch schon längst zur Familientradition geworden ist. Passt immer, besonders geeignet finde ich Kanelbullar zur Überbrückug unerwarteter Regentage. Meistens muss ich dann nicht einmal das Haus verlassen, weil die Zutaten sowieso schon vorrätig sind.

  • 500 g glattes Weizenmehl (oder 400 g glattes & 100 g Vollkornmehl)
  • 1 Päckchen Trockenhefe/Germ
  • 40 g Zucker
  • 1 Prise Salz

  • ¼ l Milch
  • 1 Ei
  • 40 g Butter/Margarine

  • Kardamom (gemahlen)
  • Ingwer (gemahlen)

  • Butter
  • Zimt-Zucker-Mischung

Mehl, Hefe, Salz und Zucker mischen. Die Milch mit dem Ei und der Butter in einem Topf leicht erwärmen, bis die Butter schmilzt. Die Milch darf auf keinen Fall zu heiß werden, das würde der Hefe/Germ schaden. Lauwarm hat sie es aber gerne, dann geht der Teig gut auf. Die lauwarme Milch-Butter-Ei-Mischung also zur Mehl-Hefe-Salz-Zucker Mischung geben und gut verkneten. Zum Schluss noch etwas gemahlenen Kardamom und Ingwer hinzufügen - die Menge ist hier Geschmackssache, ich empfehle aber, sich vom unteren Ende der Skala an das optimale Ergebnis anzunähern.

Den Teig zugedeckt ca. eine halbe Stunde gehen lassen. Es schadet nicht, wenn er im leicht angewärmten Backofen steht, wichtig ist aber nur, dass er keine Zugluft bekommt.

Nach einer halben Stunde sollte der Teig sein Volumen ungefähr verdoppelt haben. Jetzt wird er erneut kurz durchgeknetet und dann zu einem großen Rechteck ausgerollt, bis er noch ca. einen halben Zentimeter dick ist. Dieses Rechteck dann mit (zimmerwarmer) Butter bestreichen und danach großzügig mit Zimt & Zucker bestreuen.

Das Rechteck dann von einer langen Seite her aufrollen, dabei darauf achten, dass alles gut zusammenhält. Von dieser Rolle dann ca. 1 cm breite Stücke abschneiden.

Diese Kringel auf ein Backblech legen (genug Abstand lassen, sie gehen noch auf) und noch einmal für ca. 20 Minuten gehen lassen (am besten wieder mit einem Küchentuch zudecken, wegen der Zugluft). Inzwischen den Ofen auf 200°C aufheizen.

Wenn der Ofen die Temperatur erreicht hat, die Kanelbullar ca. 7 bis 10 Minuten bei Ober/Unterhitze backen, bis sie eine schöne goldene Farbe bekommen haben.

Dann: gleich essen, solange sie noch warm sind. (In einem geschlossenen Behälter sind Kanelbullar aber ein paar Tage haltbar.)